Kompetenz für Telemedizin und Medizintechnik

MSU Stemo

Wissenschaftlich bewiesen: Bessere Chancen für Patienten mit akutem Schlaganfall durch die prähospitale Behandlung in Mobilen Stroke Units (MSU), die in Berlin als Stroke-Einsatz-Mobile (STEMO) zusätzlich der Schlaganfallforschung dienen

Am 02. Februar 2021 wurden die Ergebnisse der Studie B_PROUD im Fachmagazin JAMA* veröffentlicht und im Rahmen einer Pressekonferenz in Charité vorgestellt. Bereits auf der Internationalen Stroke Conference vom 19. – 21.02.2020 in Los Angeles (USA, Kalifornien) hat das Berliner Team rund um Prof. Dr. med. Heinrich Audebert (stellvertretender Klinikdirektor der Neurologie an der Charité Universitätsmedizin Berlin) die Ergebnisse der klinischen Studie B_PROUD (the Berlin - Pre-hospital Or Usual care Delivery) präsentiert. Demnach sorgt beim akuten Schlaganfall eine frühe prähospitale Diagnostik und Intervention mit Hilfe der personell wie technisch speziell ausgestatteten MSUs/STEMOs für 26% weniger Todesfälle und Behinderungen als bei Patienten, deren Behandlung erst in einem Krankenhaus beginnt. Dies ist umso bemerkenswerter, da allein in Berlin die Schlaganfallversorgung mit 83 Krankenhäusern (Zahlen 2017, Krankenhausplanung Berlin-Brandenburg 2020) sowie 16 regionalen wie überregionalen Stroke Units (Zahlen 2016, Krankenhausplan Berlin 2016) im Vergleich zu anderen Regionen sicher als sehr gut ausgebaut angesehen werden kann. Insofern könnten zukünftig von diesem Konzept die Schlaganfall Betroffene in Ballungsgebieten und besonders in ländlichen Regionen profitieren.

Das prähospitale Schlaganfallversorgungskonzept Stroke-Einsatz-Mobil (STEMO) wurde federführend von der Charité-Universitätsmedizin Berlin und der Berliner Feuerwehr gemeinsam mit MEYTEC entwickelt. Die technische Unterstützung und Betreuung im Kofferaufbau einschließlich CT-Scanner, Laborgeräte und umfangreicher telemedizinische Ausstattung sowie notwendiger Server-Infrastruktur erfolgt durch die MEYTEC GmbH.

*Ebinger M et al., Association Between Dispatch of Mobile Stroke Units and Functional Outcomes Among Patients With Acute Ischemic Stroke in Berlin. JAMA 2021;325(5):454-466. doi: 10.1001/jama.2020.26345
Literatur: Audebert H.: Effects of Pre-hospital Acute Stroke Treatment as Measured with the Modified Rankin Scale; the Berlin - Pre-hospital Or Usual care Delivery (B_PROUD) trial, vorgestellt am 20. Februar 2020 bei der International Stroke Conference (ISC) 2020, 19. – 21. Februar 2020, Los Angeles

Prof. Dr. med. Heinrich Audebert im Interview mit MEDICA.de
Im Interview mit MEDICA.de spricht Prof. Heinrich Audebert, stellvertretender Klinikdirektor der Neurologie an der Charité Universitätsmedizin Berlin, über Anlass, Herangehensweise und Ziel der Studie zu mobilen Stroke Units, die Vorteile dieser speziellen Rettungswagen und nennt Empfehlungen der Schlaganfall-Akutversorgung für Ärzte, Notfallpersonal und Klinken.
medica.de/de/News/Thema_des_Monats/../Mobile_Stroke_Units_besseres_Outcome_nach_Schlaganfall

Weitere Informationen:
Charité Pressemeldungen Schlaganfall: Bessere Prognose bei Einsatz von Stroke-Einsatz-Mobilen,
Stimmen zum STEMO: Pressekonferenz zu 10 Jahren Stroke-Einsatz-Mobil
DSG Pressemeldung Neue Studie: Mobile Stroke Units verbessern Chancen von Schlaganfallpatienten gravierend
Beitrag auf rettungsdienst.de Studie: Mobile Stroke Units verbessern Chancen bei Schlaganfall
Internet: stemo-info.de


ePrivacyseal - EU Data protection

MEYDOC® Telemedizinlösung bekommt das Datenschutzsiegel ePrivacyseal EU

Zum Start in das Jahr 2021 wurde der Telemedizinlösung MEYDOC® - aus dem Hause MEYTEC das Datenschutzsiegel ePrivacyseal EU verliehen. MEYDOC® ist eine Lösung für die sichere Ende-zu-Ende verschlüsselte Videokommunikation im medizinischen Umfeld. Mit diesem Gütesiegel bestätigt die unabhängige Zertifizierungsgesellschaft ePrivacy GmbH, MEYTEC, die Konformität seiner MEYDOC®-Lösung und der zugehörigen Prozesse mit den strengen Kriterien, die sich aus der Anwendung des EU-Datenschutzrechts (EU-DSGVO) ergeben. Das ePrivacyseal EU wurde nach der eingehenden technischen und rechtlichen Prüfung aller relevanten Systemkomponenten und der zugehörigen Produktdokumentation verliehen. Das Datenschutzsiegel (ePrivacyseal EU)* ist neben der bereits erfolgten Zertifizierung eines Qualitätsmanagementsystems gemäß DIN EN ISO 13845:2016 ein weiteres Argument für Kunden, sich für Telemedizinprodukte aus dem Hause MEYTEC zu entscheiden. Dies jetzt auch mit der Gewissheit, dass MEYTEC die geltenden EU-Datenschutzgrundsätze auch bei der Auslegung seiner Produkte und der beteiligten Prozesse respektiert und einhält.
*Wichtiger Hinweis: Das ePrivacyseal EU bestätigt die Einhaltung des Kriterienkatalogs ePrivacyseal, der die Vorgaben des EU-Datenschutzrechts nach der EU-Datenschutz-Grundverordnung umfasst. Es handelt sich nicht um ein akkreditiertes Zertifizierungsverfahren im Sinne der Artt. 42 und 43 DSGVO. Mehr dazu unter eprivacy.eu


Berlin cert

Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 13485:2016 erfolgreich eingeführt

Die MEYTEC GmbH Informationssysteme und MEYTEC GmbH Medizinsysteme haben jeweils ein Qualitätsmanagement für den Geltungsbereich „Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Service von telemedizinischen Produkten. Vertrieb und Wartung von Medizinprodukten“ eingeführt. Die Berlin Cert Prüf- und Zertifizierstelle für Medizinprodukte GmbH hat in einem Audit bestätigt, dass beide Unternehmen die Forderungen der DIN EN ISO 13845:2016 erfüllen. Der Geschäftsführer beider Unternehmen, Gerhard W. Meyer, sagte dazu: „Die Zertifizierung ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Ausrichtung für die kommenden Jahre, da wir unser Augenmerk verstärkt auf die Entwicklung von neuen Telemedizinprodukten und die Weiterentwicklung von bestehenden Telemedizinsystemen legen.“
Werneuchen, 10.08.2020

news.meytec.com

Aktuelles

Telemedizin für Rettungseinsätze, Dietmar Woidge besucht HVL Klinik Nauen

Telemedizin für Rettungseinsätze

Am 16.09.2020 besuchte der Ministerpräsident von Brandenburg Dietmar Woidke in Begleitung vom Landrat des Landkreises Havelland Roger Lewandowski die Havelland-Klinik in Nauen. Der Rettungsdienst des Landkreises hat einen speziellen Telemedizin-Arbeitsplatz und die ersten Rettungswagen (RTW) mit Technik ausgestattet, um das innovative Telenotarzt-Konzept nach dem Bayrischen Modell im Havelland noch in diesem Jahr zu starten. Das alarmierte Rettungsteam kann so via Telemedizin im Rettungswagen mit einem Telenotarzt live verbunden werden und die arztfreie Zeit bis zum Eintreffen eines Notarztes überbrücken oder Maßnahmen an die Notfallsanitäter vor Ort delegieren. Dazu stehen den Telenotärzten an ihrem modernen Telemedizin-Arbeitsplatz Vitaldaten und eine audiovisuelle Kommunikation in Echtzeit zur Verfügung. Ebenso werden alle Maßnahmen in einem kontextsensitiven System weitgehend automatisiert und rechtssicher dokumentiert.

Weitere Informationen unter moz.de, Beitrag von Sandra Euent, 17.09.2020, Dietmar Woidke zu Besuch in der Havelland-Klinik Nauen


ambulance

National Stroke Week in Australien. Interview über Telemedizinservice VST

Die Rolle des VST - Victorian Stroke Telemedicine Service von Ambulance Victoria - bei der Diagnose und Versorgung des akuten Schlaganfalls sollte nicht zu gering geschätzt werden. Der VST-Dienst ist einzigartig in Australien und hat seit 2014 in 17 regionalen Krankenhäusern sowie in zwei weiteren regionalen Zentren in Tasmanien, die Anfang dieses Jahres hinzukamen, Tausenden von Patienten in Victoria geholfen. Im jüngsten Radiointerview während der National Stroke Week (Australien) sprach der Direktor des Schlaganfalldienstes von Ambulanz Victoria, Prof. Chris Bladin, darüber, wie dieser bahnbrechende Dienst die Art und Weise verändert hat, wie Kliniker zusammenarbeiten, um Schlaganfallpatienten unabhängig von ihrem Aufenthaltsort die bestmögliche Versorgung zu bieten. MEYTEC ist Anbieter der hochmodernen Telemedizin-Lösung, die es einem Bereitschafts-Neurologen ermöglicht, den Schlaganfallpatienten aus der Ferne zu untersuchen und rund um die Uhr mit dem Krankenhauspersonal und den Angehörigen am Krankenbett zu sprechen. Die Integration der Telemedizin in den Behandlungspfad für hyperakute Schlaganfälle hat zweifellos die Langzeitergebnisse der Patienten verbessert.

m.soundcloud.com, 030920 ABC Loomes and Bladin - Ambulance Victoria


meydoc

Telemedizinischer Service für die häusliche Betreuung von Patienten mit Multipler Sklerose in Umbrien

In der italienischen Region Umbrien wird ein neuer telemedizinischer Service für die häusliche Betreuung von Patienten mit Multipler Sklerose etabliert – Videosprechstunde. Der Technologiepartner MEYTEC stellt hierfür die MEYDOC® Lösung für Nachbetreuung von Patienten zu Hause durch Klinikärzte zur Verfügung. Die Nutzung von privaten Smartphones und Tablet-PCs auf der Patientenseite wird durch kostenlose MEYDOC® Client Apps unterstützt. Auf der Arztseite kommt eine Windows™-Software MEYDOC® Master zum Einsatz, womit auch Multipoint-Konferenzen mit bis zu 16 Teilnehmern möglich sind. Mit dem neuen Service sollen bis zu 300 Patienten aus der Region telemedizinisch versorgt werden.

Telemedicina per affetti da sclerosi | 24.03.2020, ANSA - FOLIGNO (PERUGIA)

Weitere Informationen: meydoc.de


 

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MEYTEC GmbH Medizinsysteme

MEYTEC verfügt über Kompetenzen in Telemedizin und Medizintechnik, die aus ständiger innovativer Weiterentwicklung der Systeme und Dienstleistungen, langjährigen Erfahrungen bei der Implementierung telemedizinischer Anwendungen in Deutschland und Europa sowie intensiver Zusammenarbeit mit Medizinern in der Praxis resultieren.


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Presse

Ärzte Zeitung | 08.03.2021
Neurologen bieten Palliativ-Teams digitale Unterstützung am Krankenbett

Das Klinikum Agatharied ermöglicht ambulanten Pflegern und Hospizen, virtuell mit Neurologen Symptome zu besprechen. Zukünftig sollen alle Palliativ-Teams in Bayern das Angebot nutzen können...
Beitrag auf aerztezeitung.de


Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) | 02.03.2021
Mobile Stroke Unit führt zu weniger Behinderungen nach Schlaganfall

Schlaganfälle sind eine der häufigsten Ursachen für bleibende Behinderungen bei Erwachsenen. Ursache für ein schlechtes Outcome ist, dass oft zu viel Zeit zwischen dem Einsetzen der Symptome und der Einleitung der Notfalltherapie verstreicht. Eine aktuelle Studie zeigte nun, dass es durch den Einsatz sogenannter mobiler Stroke Units (STroke Einsatz-MObile = STEMO) Zeit gespart wird und es dadurch seltener zu schweren Behinderungen und Todesfällen kommt. „Es ist ein wichtiges Ziel der Neurologie, dass möglichst viele Patientinnen und Patienten einen Schlaganfall unbeschadet überstehen.“...
Beitrag auf dgn.org/..


Gesundheitsstadt Berlin | 10.02.2021
Bessere Prognose nach Schlaganfall: Gutes Zeugnis für Berliner Stroke Mobil STEMO

Die Stroke-Einsatz-Mobile in Berlin leisten Erste Hilfe bei Schlaganfall. Jetzt wurde gezeigt: Die Patienten haben bessere Chancen, ihren Schlaganfall ohne bleibende Behinderung zu überleben...
Beitrag auf gesundheitsstadt-berlin.de/..


BZ Berlin | 09.02.2021
Charité-Studie belegt. Das STEMO – Berlins schnellste Hilfe bei Schlaganfällen

von Birgit Bürkner
Bei einem Schlaganfall zählt jede Minute. Eine Charité-Studie zeigt: Werden Betroffene in einer mobilen Schlaganfallklinik (STEMO) behandelt, haben sie eine bessere Prognose!
„Wir konnten belegen, dass Schlaganfall-Betroffene, zu deren Rettung das STEMO losgeschickt wurde, häufiger überlebten und seltener eine Behinderung davontrugen“, sagt Studienleiter Charité-Professor Heinrich Audebert...
Beitrag auf bz-berlin.de/..


idw - Informationsdienst Wissenschaft | 08.02.2021
Schlaganfall: Bessere Prognose bei Einsatz von Stroke-Einsatz-Mobilen

von Manuela Zingl, GB Unternehmenskommunikation
Sie sind seit 10 Jahren in Berlin unterwegs: die Stroke-Einsatz-Mobile (STEMO). Die speziell ausgestatteten Rettungsfahrzeuge erlauben es, Menschen bei einem Schlaganfall schon am Einsatzort zu behandeln. Ein Forschungsteam der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat jetzt erstmals gezeigt, dass die Betroffenen beim Einsatz der STEMO eine bessere Prognose haben: Sie überleben häufiger ohne bleibende Behinderung. Die Ergebnisse der Studie sind im Fachmagazin JAMA* veröffentlicht...
Beitrag auf idw-online.de/..


esanum.de | 27.01.2021
Schlaganfallsterblichkeit in den letzten 15 Jahren halbiert

Das Motto des Weltschlaganfalltages am 29. Oktober 2020 war „Get ready to dance like no-one is watching. Join the MoveMent to prevent stroke“. Und auf dem 93. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie, der an diesem Tag stattgefunden hat, war die Schlaganfalltherapie eines der Kernthemen. Der DGN-Kongresspräsident Prof. Dr. Matthias Endres, Charité – Universitätsmedizin Berlin, berichtete, dass die Schlaganfallsterblichkeit in Deutschland in den vergangenen 15 Jahren halbiert werden konnte. Es wurde auch viel über STEMO, die Mobilen Stroke Units, die in der Hauptstadt als Stroke-Einsatz-Mobile im Einsatz sind berichten. Dank STEMO haben die Patienten eine höhere Chance, den Schlaganfall unbeschadet zu überstehen.
Lesen Sie mehr unter esanum.de/..


Pressemitteilung | 04.11.2020
Telemedizin ist auch im Rettungsdienst in aller Munde – die Technologie dafür steht bereit

igsempa

Telemedizinexpertise durch die Allianz von drei Kompetenzen zu einer Systemwelt. Neue Telemedizin Plattform IQ.SEMPA geht als Telenotarztsystem an den Start...
Pressemitteilung


ÄrzteTag-Podcast | aerztezeitung.de | 28.10.2020
Wie funktioniert die Schlaganfallversorgung per Telemedizin?

von Ruth Ney
Privatdozent Dr. Christoph Gumbinger ist von der telemedizinischen Schlaganfallversorgung überzeugt – nicht erst seit der Corona-Pandemie. Im ÄrzteTag-Podcast erzählt er, wann diese etwas bringt, aber wann auch nicht. Bei Schlaganfällen zählt jede Minute und eine schnelle Einlieferung auf eine neurologische Station - am besten eine Stroke Unit. Doch die ist nicht immer in unmittelbarer Nähe. Dann können auch in einem Telekonsil, die wichtigsten Informationen ausgetauscht werden, um erste Behandlungsentscheidungen zu treffen...
Beitrag auf aerztezeitung.de/Podcasts/..